Art: Studium
Schulabschluss: ohne Abschluss
Dauer: 11 Semester
| Studienabschluss | Staatsexamen |
|---|---|
| Umfang | keine LP |
| Regelstudienzeit | 11 Semester |
| Studienbeginn | nur Wintersemester |
| Studienform | Direktstudium, Vollzeitstudium |
| Hauptunterrichtssprache | Deutsch |
| Zulassungsbeschränkung | zulassungsbeschränkt (Hochschulstart-NC) |
| Studieren ohne Hochschulreife | ja (Details) |
| Fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen | nein |
| Fakultät | Medizinische Fakultät |
Die Wurzeln der Medizinischen Fakultät reichen bis in die 1502 in Wittenberg gegründete Universität, die „Leucorea“, zurück. Durch das Wirken von Valerius Cordus (1515-1544) und Johannes Jessenius (1566-1621) gehörte die Wittenberger Universität auf den Gebieten der Pathologie und Anatomie zu den führenden Lehranstalten.
Auch die Medizinische Fakultät der Universität Halle konnte bereits in der Gründungsphase mit Georg Ernst Stahl (1659-1734) und Friedrich Hoffmann (1660-1742) auf zwei Persönlichkeiten von europäischem Ruf verweisen. Deren Ansehen machte ein Medizinstudium in Halle bald so attraktiv, dass die junge Fakultät über höchste Absolventenquoten im deutschen Raum verfügte.
Dorothea Erxleben promovierte hier 1754 als erste Frau an einer deutschen Universität zum Doktor der Medizin.
Johann Juncker (1679-1759) bezog das 1706 in den Franckeschen Stiftungen errichtete Schülerkrankenhaus in die Studentenausbildung ein. Die dort praktizierte Ausbildung der Medizinstudenten war zu dieser Zeit für Deutschland einmalig.
Im Jahre 1878 begann man nordöstlich der Altstadt (heute Magdeburger Straße) mit der Errichtung eines nach damals modernsten Gesichtspunkten konzipierten Klinikums, das auch heute noch genutzt wird. Im Jahre 1971 wurde mit dem Bau eines weiteren Klinikums in Halle-Kröllwitz begonnen.
Die Medizinische Fakultät basiert im klinischen Bereich auf Zentren, die wiederum in Kliniken/Institute und Abteilungen unterteilt werden.
In den Studiengängen der Medizinischen Fakultät, Medizin, Zahnmedizin, Gesundheits- und Pflegewissenschaft B.Sc./ M.Sc sind derzeit ca. 2000 Studenten eingeschrieben.
Seit 2001 wird zudem der Aufbaustudiengang „Master of Biomedical Engineering“ gemeinsam mit der HS Anhalt angeboten.
Studienaufbau und -inhalt sind geregelt in der Approbationsordnung für Zahnärzte vom 26.01.1955 (BGBl. I S. 37), in der Fassung der Vierten Verordnung zur Änderung der Approbationsordnung für Zahnärzte vom 10.11.1999 (BGBl. I S. 2162).
Das Studium gliedert sich in einen vorklinischen (5 Semester)
und einen klinischen Abschnitt (5 Semester). Den Abschluss
des klinischen Abschnitts (nach 10 Semestern) bildet die
Zahnärztliche Prüfung.
Im vorklinischen Studium sind folgende Lehrveranstaltungen zu belegen:
Vorlesungen:
Praktische Übungen ( jeweils ein Semester):
soll in der Regel an drei aufeinander folgenden Tagen stattfinden. Die Prüfung umfasst folgende Fächer:
soll an zehn aufeinander folgenden Tagen abgelegt werden und umfasst folgende Fächer:
Das Klinische Studium kann nach vollständig bestandener zahnärztlicher Vorprüfung aufgenommen werden und endet nach mindestens fünf Semestern mit der zahnärztlichen Prüfung.
Folgende Lehrveranstaltungen sind zu belegen, deren erfolgreiche Teilnahme bis zur Meldung zur zahnärztlichen Prüfung nachzuweisen ist:
je eine Vorlesung über ...
je zwei Vorlesungen über ...
Kurse über je ein Semester:
Kurse über je zwei Semester:
Besuch von Kursen, Kliniken und Polikliniken:
(nach mindestens zehn Semestern) umfasst folgende Abschnitte:
Zahnärztliche Prüfung (Staatsexamen)
Famulatur (siehe Studienstruktur)
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